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Adalbert Mueller sen.

Adalbert Mueller sen.

Urverbindung: Leopoldina (01.07.1927)

Geboren: 26.03.1900, Salzburg
Gestorben: 23.01.1981, Salzburg
Landtagsabgeordneter (Salzburg), Landesamtsdirektor-Stellvertreter

Lebenslauf:

Mueller absolvierte in Salzburg die Volksschule und das Gymnasium und begann nach der Matura 1920 als Steuerpraktikant bei der Finanzlandesdirektion Salzburg. 1921 legte er die Steueramtsprüfung ab und war danach Finanzbeamter. 1921 trat er der katholischen Pennalie (später MKV) Almgau Salzburg bei. 1927 begann er nebenberuflich das Studium an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (Dr. iur. 1938), wo er der Leopoldina beitrat (Couleurname Unikum).

Von 1929 bis 1934 war Mueller Verwaltungsbeamter bei der Invalidenentschädigungskommission in Salzburg. 1934 trat er in den Dienst des Landes Salzburg. Von 1936 bis 1938 war er als Regierungskommissär Bürgermeister von Radstadt und St. Johann im Pongau. Nach dem Anschluß 1938 wurde er aus dem Landesdienst entlassen.

1945 wurde Mueller rehabilitiert und Leiter der Finanzabteilung der Landesregierung. Von 1959 bis zu seiner Pensionierung 1965 war er Landesamtsdirektor-Stellvertreter und bekleidete den Rang eines wirklichen Hofrates.

Mueller kandidierte im Herbst 1945 für die Wahlen zum Salzburger Landtag, wurde gewählt und gehörte diesen vom 12. Dezember 1945 bis zum 10. Dezember 1954 (1. und 2. Gesetzgebungsperiode) an.

Sein gleichnamiger Sohn Adalbert Mueller (Le) war Priester.

Werke:

Die Eisenbahnen in Salzburg. Geschichte der Schienen- und Seilbahnen (1976).

Quellen und Literatur:

Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart (= Schriftenreihe des Forschungsinstituts für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Salzburg, Band 32). Wien 2007, S. 143